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Der Landkreis Barnim hat wieder einen Landrat. Bodo Ihrke setzt seine erfolgreiche Tätigkeit als Landrat fort. Die Wählerinnen und Wähler der zwei Wahlgänge im Landkreis hatten Bodo Ihrke mit ihren Stimmen sowieso das Vertrauen ausgesprochen. Allerdings war nach dem verfehlten Quorum - nichts anderes war zu erwarten bei Wahlterminen im tiefen Winter - doch eine Wahl durch den Kreistag erforderlich geworden. Nach einem Patt entschied hier das Los für Bodo Ihrke. Damit hat aber nicht nur Bodo Ihrke und die SPD "Glück" gehabt, sondern auch der gesamte Landkreis mit den Barnimer Bürgerinnen und Bürgern. Denn die Entwicklung während Ihrkes Amtszeit ist äußerst positiv. In der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit hat die Arbeitslosigkeit im Barnim sogar noch weiter abgenommen. Dies ist ein kleines "Wirtschaftswunder".
Übrigens: Die Pattsituation konnte die Linkspartei nur dank Stimmen u. a. der DVU erreichen.
Die Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen waren für die SPD nicht berauschend, aber sehr erleichternd. Der von vielen angestimmte Totengesang auf die SPD hat ein Ende. Die SPD bleibt weiterhin die entscheidende Partei, wenn es um die Durchsetzung und Wahrung der sozialen Gerechtigkeit geht. Das war, ist und bleibt der Gradmesser sozialdemokratischer Verantwortung. Dazu gehört im Übrigen auch immer stärker die ökolgische Gerechtigkeit! Gerechtigkeit durchzusetzen erfordert vor allem eins: Regierungswillen. Fundamentalopposition hilft nicht weiter, man muss Einfluss auf das politische Geschehen in Deutschland nehmen. Mit dem NRW-Ergebnis steigt wieder die Einflussnahme der SPD mittels der Stimmen im Bundesrat korrigierend in das politische "Handeln" der Bundesregierung einzugreifen und weitere Steuergeschenke an die Arbeitgeberseite zu verhindern.
Es bedarf dringend grundlegender Korrekturen für den Bankenbereich, mindestens in Europa. Das Zocken muss ein Ende haben. Die Finanzbranche muss endlich umfassend reguliert werden, sonst nimmt die Wirtschaftskrise kein Ende, sondern bürdet den Menschen immer mehr Schulden auf, während einige wenige ihren Wohlstand mehren. Auch der Euro muss dringend stabil gehalten werden. Das Prassen ohne Rücksichtnahme muss ein Ende haben. Auch hier bedarf es der Durchsetzung von stärkeren Kontrollmechanismen und vor allem Sanktionen. Der Euro war bislang eine Erfolgsgeschichte, dies muss so bleiben, denn davon hängt der Wohlstand in Europa maßgeblich ab. Die Leitwährung ist im Übrigen ein starkes Symbol für die Freiheit in Europa, denn sie bringt auch mehr Unabhängigkeit von den anderen Leitwährungen in der Welt.
Für Demokratie, Freiheit und Wohlstand in Europa.
Ihr Olaf Mangold

